MUT Mitmachen und Teilen e.V.
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 Rundbriefe:

 Sommer 2010        Januar 2010       Januar 2008
 


Archiv unserer Aktivitäten:

 Liebe Freunde und Mitglieder von MUT - Hier finden Sie Informationen über unsere vergangenen Aktionen.
Viel Spaß beim Lesen. Wir freuen uns über Anregungen und Unterstützung.


 09.10.2010 Neues Leben für alte Ranzen
                   Ein Artikel vom 09.10.2010 im Haller Tagblatt von Sigrid Bauer www.hallertagblatt.de

Über 50 Schulranzen hat Maike Hummel (10) aus Halden gesammelt.
Gerhard Stutz vom Verein MUT wird sie nächste Woche nach Rumänien mitnehmen
und an Schulanfänger aus armen Familien verteilen.

Maike Hummel (10) spendet ihren Schulranzen Maike Hummel aus Halden, einem Teilort von Bühlertann, freut sich, dass ihre Klassenkameraden aus der Grundschule Bühlertann so viele Ranzen gespendet haben.
Maike Hummel und ihre Mutter Roswitha haben zusammen die Spendenaktion organisiert. Gerhard Stutz wird die Fracht nach Bulgarus fahren.

Bühlertann. Zusammen mit den Schultaschen gehen haltbare Erntegaben von 18 Gemeinden des Kirchenbezirks Schwäbisch Hall in das Dorf Bulgarus. Dort hat der Verein Mitmachen und Teilen (MUT) in den vergangenen 20 Jahren Bemerkenswertes geleistet:
Drei Häuser wurden instand gesetzt und sind seither das Zuhause von mehr als 20 Kindern und Jzgendlichen aus schwierigen sozialen Verhältnissen. Ein rumänisches Ehepaar und weitere Mitarbeiter versorgen die jungen Menschen. "Die machen das wirklich toll", beurteilt der Vereinsvorsitzende Gerhard Stutz. Die laufenden Kosten übernimmt der Verein. "Gut, dass wir einige Unterstützer haben, die regelmäßig spenden, sonst ginge das nicht", erklärt er. "Viele, die uns unterstützen, sind schon einmal mit nach Bulgarus gefahren. Wenn die Leute wissen, was mit dem Geld passiert, spenden sie gerne", so seine Erfahrung. Außerdem würde der Verein gezielt armen Familien im Dorf helfen, mit Geld, Lebensmitteln und bei Bedarf auch mit Schulranzen und Schulbedarf.
Langfristiges Ziel des Vereins sei es, den Kindern Bildung zu ermöglichen, denn nur so könnten sie dem Teufelskreis Armut entkommen. Doch viele Familien hätten bis zu 10 Kindern. Umso wichtiger sei es, den Schulbesuch der Kinder zu unterstützen, damit sie später eine Chance auf ein Leben in Selbstständigkeit hätten.
"Inzwischen haben es schon einige, die in unserem Heim aufgewachsen sind, geschafft auf eigenen Füßen zu stehen", berichtet der engagierte Bibersfelder stolz. Einer sei im Jahren von 10 zu ihnen gekommen, habe später Bäcker gelernt und arbeite jetzt schon seit drei Jahren in einer Bäckerei in Obersteinach.
Einem sehr intelligenten Mädchen aus Bulgarus finanziert MUT das Studium. "Sie hat übrigens auch schon vor vielen Jahren einen Schulranzen bekommen", erinnert sich der Mitarbeiter des Heim Schöneck lachend.

Maike Hummel lädt ihren Rucksack, der sie durch die Grundschulzeit begleitet hat, als allerletzten in den Lieferwagen. Für seine neue Besitzerin - es soll ein Mädchen sein - hat sie eigens einen Brief und Schulmaterial hineingelegt.


30.08.2010    Der neue Rundbrief liegt vor

Liebe Mitglieder,
heute kann ich Ihnen den neuen Sommer- Rundbrief  vorstellen. Wieder neue Infos aus Aktionen, dem Familienhaus in Bulgarus und auch Erfreuliches von Lawinia. Ihr konnte MUT beistehen und eine Herzoperation ermöglichen.


04.07.2010   MUT auf dem Sommerfest der DIAK Behindertenhilfe Schöneck

Traditionell waren wir wieder auf dem Sommerfest vertreten.

 

Von vielen Freunden schon wieder erwartet gab es Langosch von Frau Bayer und Sonnenblumenbrot der Bäckerei Kretschmar aus Ilshofen. Unser herzlicher Dank an dieser Stelle für die Unterstützung und Spende.

Weitere Angebote waren Erdbeersauermilch, alkoholfreie Cocktails, Pommes sowie Kaffee im Gartenhaus gegen Hunger und Durst. Sonnenblumen, Strohhüte und Schleichtiere freuten sich über neue Besitzer.

Für die Kinder gab es den Obelix. Er gibt nun guten Werfern einen Preis heraus :-)
Die Kleinen hatten ihre Freude an der kleinen Eisenbahn.

Uns hat es wieder gefreut mit Menschen mit und ohne Behinderung in Kontakt zu kommen.
Alle die hier noch nicht waren ist ein Besuch zu empfehlen.

In unserer Fotogalerie  finden Sie noch weitere Bilder vom Sommerfest.


04.07.2010   Lawinia kann wieder lachen

Verein MUT – Mitmachen und Teilen e.V. – finanziert Herzoperation für ein fünfjähriges rumänisches Mädchen

Ein wenig müde und noch von den Strapazen ihrer Herzoperation gezeichnet liegt Lawinia auf der Rückbank des kleinen Busses, den Kopf auf dem Schoß der Begleitperson, damit sie die 500 Kilometer lange Fahrt einigermaßen gut überstehen kann. Gerhard Stutz, Vorsitzender von MUT, freut sich, dass er zum richtigen Zeitpunkt in Rumänien war, um Lavinia mit dem MUT-Bus abholen und in das kleine Kinderheim in Zabrani zurückbringen zu können, in dem Lavinia gemeinsam mit einem ihrer Brüder lebt.

 Vor über einem Jahr wurden MUT-Leute auf die kleine Lawinia aufmerksam, die trotz ihrer schweren Erkrankung immer lächelte. Da MUT es sich zur Aufgabe gemacht hat, vor allem benachteiligten Kindern in Rumänien zu helfen, wurden vor Ort alle Hebel in Bewegung gesetzt und parallel dazu auch Spenden gesammelt, um Lavinia eine Operation zu ermöglichen. Als Heimkind hätte sie ohne dieses Engagement keine Chance auf eine Operation gehabt.

 Aufgrund des schlechten Gesundheitszustandes musste die OP immer wieder verschoben werden, so waren alle erleichtert, dass nach dem monatelangen bangen Warten der Eingriff endlich stattfinden konnte.

Auch wenn nicht alle Probleme gelöst werden konnten besteht Grund zur Freude über die Schritte, die gelungen sind und die es Lawinia ermöglichen, künftig mit den anderen Buben und Mädchen, mit denen sie zusammenlebt, zu spielen und sich am Leben zu freuen.

 

Lavinia freut sich, dass sie das Krankenhaus nach der schweren Herzoperation wieder verlassen darf

MUT blickt in diesem Jahr auf zwanzig Jahre seines Bestehens zurück. Waren es zunächst die Hilfsgütertransporte, die Kindern und vernachlässigten Erwachsenen nach der Ceaucescu-Diktatur in Rumänien eine große Hilfe bedeuteten, so bildet in den letzten zehn Jahren das eigene Projekt der Familienhäuser in Bulgarus/Banat einen wesentlichen Schwerpunkt. Zurzeit leben 24 Jungen und Mädchen in der Großfamilie. Eine eigene Landwirtschaft und ein großer Garten helfen mit, dass die Kinder in einer gesunden Umgebung aufwachsen.

 Mehrmals im Jahr sind MUT-Mitglieder vor Ort, so wurde auch in diesem Jahr in den Osterferien und den Pfingstferien praktisch Hand angelegt. Die Firma Kircher aus Kupfer stellte einen LKW zur Verfügung, mit dem u.a. eine Melkanlage, Material zum Verlegen elektrischer Leitungen und Solarmodule nach Bulgarus gebracht wurden, die inzwischen gute Dienste leisten. Ein weiterer Einsatz ist im Sommer geplant.

 

Ende Mai wurde eine Solaranlage im Bereich der Familienhäuser installiert, um die Sonnenenergie zu nutzen

 Eine weitere Aufgabe sieht MUT in der Unterstützung des Kinderkrankenhaus in Timisoara. Auch wenn es sich um ein staatliches Haus handelt, sind die Geldmittel immer wieder sehr knapp. Betroffen sind die Kinder, die an der Situation nichts ändern können. MUT möchte auch künftig Kindern Operationen ermöglichen, die sonst übersehen werden, das hat sich der Verein im zwanzigsten Jahr seines Bestehens vorgenommen.

 Informationen über die Arbeit von MUT gibt es auch beim Sommerfest in der Diak-Behindertenhilfe am Sonntag, 04. Juli 2010.

 

Seit Weihnachten 2009 gehören diese vier Brüder zur Großfamilie in Bulgarus, nachdem sie zu Waisen geworden sind


12.04.2010
Liebe Freunde von MUT, die Hilfstruppe, die an Ostern in unser Familienhaus, Casa di copii, gefahren ist, kam am Wochenende wieder gesund zurück. In Kürze werden wir darüber berichten.


27.03.2010
Kurzfristig ist ein LKW mit einem Güllefaß, einer Ballenpresse sowie Krankenbetten nach Rumänien gefahren.

 

Danke an Fa.Kircher, Neu- Kupfer für den LKW

Der LKW wurde uns von der Spedition Kircher aus Neu- Kupfer kostenlos zur Verfügung gestellt.
Herzlichen Dank dafür !
Hier werden die Maschinen für den landwirtschaftliche Eigenversorgung des Casa di Copii abgeladen.
Wie immer eine  Sache der Improvisation.

 

 

Nach der anstrengenden Fahrt und dem Entladen gab es ein gemeinsames Mitagessen in unserem Familienhaus.
Die Kinder freuten sich wieder einmal bekannte Gesichter aus Deutschland zu sehen. Die älteren Kinder kennen viele Helfer von MUT aus unzähligen Aktionen. Für die Kinder die inzwischen neu ins Casa di Copii gekommen sind, bekommen Namen aus Erzählungen ein Gesicht.
 

Natürlich ist der riesengroße LKW im Hof des Casa di Copii für die Kinder etwas ganz ausgewöhnliches.
Da wollen alle einmal davor stehen und mit ihrem Freund fotografiert werden.

Ausser den Landmaschinen hatten wir den freien Stauraum genutzt, um gebrauchte Krankenbetten in das Kinderkrankenhaus der nahen Hauptstadt Timisoara zu bringen. Wir stehen in engem Kontakt mit der Leiterin und versuchen so gut zu unterstützen wie es uns möglich ist.

Auf so einer Fahrt über das Land entdeckt man imer wieder ungewöhnliches; wie die Wäscheleine der "Mutter Natur".

Zu guter Letzt möchte ich Ihnen noch den aktuellen Stand zur Operation des herzkranken Kindes mitteilen.
Wie schon berichtet ermöglichen wir einem Kind aus ärmsten Verhältnissen ein Herzoperation. Die Kleine ist schon seit längerer Zeit im Krankenhaus. Nachdem es uns gelungen ist, sie auf der langen Liste anstehender Operationen nach vorne zu bringen, wurde sie unmittelbar vor Operation krank. Nun hoffen wir, dass sie nach ihrer Genesung bald operiert wird.


21.03.2010
Am Ostermontag fahren wieder MUT- Mitglieder nach Rumänien in unser Casa de Copii.
Wie immer gibt es viel zu tun.
Bei diesem Einsatz geht es darum für den Kuhstall eine neue Melkmaschine zu installieren.
Die Elektrik im Stall wird weiter erneuert und die Maschinenhalle bekommt 2 neue Türen.
Schön, dass es immer wieder freiwillige Helfer gibt, die mit anpacken.
Natürlich bleibt auch Zeit für Begegnungen.
Wir wünschen allen Helfern eine unfallfreie Fahrt und viel Erfolg.



31.01.2010
Ein wundervolles Konzert des Chorprojektes Rosengarten in der vollbesetzten Festhalle von Bibersfeld setzte den ersten Akzent bei der Feier des 20. jährigen Bestehens von MUT in diesem Jahr.
Die Sänger und Musiker um den Dirigenten Alexander Hofmann brachten den Saal zum Toben. 

MUT dankt allen Sponsoren, die dieses Benefizkonzert möglich gemacht haben und den vielen Gästen, die an diesem Abend wundervoller Musik auch mit einer Spende die Arbeit von MUT unterstützt haben.
Unser besonderer Dank nochmals an dieser Stelle an die Mitglieder des Chores.

Weitere Bilder in der   Fotogalerie.


 

Benefizkonzert "Musical Moments"

Das Chorprojekt Rosengarten lädt unter Chorleiter Alexander Hofmann mit Band und Pianist Michael Süßmann zum Konzert. Gespendet wird für M.U.T.

Bibersfeld

Der musikalische Bogen reichte von "My fair lady" über "Tabaluga" und "Mamma Mia" bis hin zu "We will rock you". Spenden des Konzerts, bei dem der Eintritt frei war, ging an den Verein M.U.T. - Mitmachen und Teilen.
 
Mit dem Benefizkonzert am 31. Januar in Bibersfeld startete M.U.T. in sein 20. "Jubiläumsjahr".


 16.01.2010


Herzlichen Dank an Andreas Hofmann vom Chorprojekt Rosengarten, der mit besonders viel Engagement an der Vorbereitung des Konzerts beteiligt war.


 Artikel vom 12.01.2010 im  Haller Tagblatt
www.hallertagblatt.de

Hilfe im Landkreis Hall und in Rumänien

Firma Röwisch Wohnbau unterstützt mit 3000 Euro Unfallseelsorge und M.U.T.

Hilfe für die Unfallseelsorge im Landkreis und für Kinder in Rumänien: Röwisch Wohnbau unterstützt das Kriseninterventionsteam und M.U.T.

Schwäbisch Hall Die Firma Röwisch Wohnbau sei auf Menschlichkeit, Zuverlässigkeit und christliche Werte gebaut, schreibt das Unternehmen. An ihrem wirtschaftlichen Erfolg lässt die Firma Röwisch Hilfsorganisationen teilhaben. Mit einer Spende von 1500 Euro greift Röwisch Wohnbau nun auch dem Förderverein Krisenintervention und Notfallseelsorge im Landkreis Schwäbisch Hall e.V. finanziell unter die Arme. Der Verein steht Menschen bei, welche sich in einer akuten Krisensituation, zum Beispiel durch einen Unfall oder Tod von Angehörigen, befinden. Das Kriseninterventions- und Notfallseelsorge-Team setzt sich zusammen aus Feuerwehr, Rotem Kreuz, Pfarrern, THW und vielen Helfern, welche alle ehrenamtlich im Einsatz sind.
 
Weiterhin unterstützt Röwisch Wohnbau Organisationen in Krisengebieten. Deshalb engagiert sich die Firma mit weiteren 1500 Euro für die Unterstützung des Vereins "Mitmachen und Teilen" M.U.T. Der Verein M.U.T. unterstützt notleidende Menschen, vor allem Kinder, in Rumänien. Die Spende kommt einem Kinderheim zugute.


Schüler spenden für Rumänien

MUT verteilt Weihnachtspakete aus dem Haller Land
Bilder von der Übergabe der Päckchen in der Fotogalerie

Artikel vom 09.01.2010 im  Haller Tagblatt
www.hallertagblatt.de

Schüler spenden für Rumänien


Braunsbach Besuch der Haller Organisation "Mitmachen und Teilen" empfingen die Braunsbacher Grundschüler. Gerhard Stutz und Julia Schuh berichteten über die Hilfen, die sie 25 Kindern und sozial schwachen Familien in Rumänien zukommen lassen. Die Gäste erhielten in der Grundschule eine Spende: 500 Euro für das Projekt. "Es sind die Erlöse aus dem Freitagsverkauf", erklärte Schulleiter Martin Fuchs. Einmal in der Woche werden Kuchen oder Pizzabrötchen verkauft. Die Idee stammt aus den Zeiten des schweren Tsunamis, als die Kinder in Not geratenen Menschen helfen wollten. Heute werden immer wieder andere Hilfsorganisationen mit dem Geld unterstützt. fär

 


Artikel vom 29.12.2009 im  Haller Tagblatt
www.hallertagblatt.de

Schwer beladen war der Laster, der vorletztes Wochenende sich nach Rumänien aufmachte. Groß war dort die Freude über die Geschenke. Rund 500 Päckchen hatten Grundschüler aus dem Haller Land gespendet.
Landkreis
Die Aktiven der Haller Aktion "Mitmachen und Teilen" (MUT) sammeln immer um die Weihnachtszeit für Kinder in Rumänien, denen es nicht so gut geht. Die Schüler der Grundschulen von Bibersfeld, Michelfeld, Westheim und Wolpertshausen wollten ebenfalls helfen: Sie überreichten rund 500 Weihnachtspäckchen an MUT. Diese wurden nun im Kinderkrankenhaus in Timisoara an arme Familien und auch in verschiedenen Kinderheimen in Rumänien verteilt. Dort war die Freude über die Geschenke aus Deutschland groß.


32 Teams beim Ilshofener 11-Meter-Turnier - Spende an MUT

Artikel vom 12.12.2009 im  Haller Tagblatt
www.hallertagblatt.de

Am 9- und 11-Meter-Turnier in Ilshofen haben sich 32 Mannschaften
beteiligt. Initiatoren waren der Frauenfußball Ilshofen und die Bäckerei
Kretzschmar.

Der Erlös dieser sportlichen Ilshofener Benefizveranstaltung ging mit je
600 Euro an den Mädchenfußball Ilshofen und an den Verein MUT - Mitmachen
und Teilen.

Wer sich am nächsten Turnier als Teilnehmer, Helfer oder Sponsor
beteiligen möchte, kann sich schon einmal auf den nächsten Sommer freuen:
Am 17. Juli 2010 geht es auf dem Sportgelände in Ilshofen los.

 

Freude am Turniererfolg: Renate und Werner Kretschmar,
Wolfgang Textor und Olga Maier (Frauenfußball Ilshofen),
Brunhilde Wieland und Gerhard Stutz (MUT).
 
An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei der Familie Kretschmar bedanken.
Sie unterstützt uns bei vielen Aktionen - Familie Kretschmar - Danke schön -


2009 Weihnachts- Paketaktion ist angelaufen

Wie auch im letzten Jahr wird MUT von einigen Schulen im Umkreis von Schwäbisch Hall unterstützt.
Es werden von den Schülern Pakete für Kinder in Rumänien gepackt. Die Pakete werden an Kinder
- von armen Familien in Bulgaruas und Sabrani,
- in staatlichen Kinderheimen und
- auf der Kinderstation des Krankenhauses in Timisoara.
Walter Stutz wird die Pakete persönlich nach Rumänien bringen und dort verteilen.

Die ersten Pakete der Grundschule Rosengarten sind am 12.12.2009 bei uns angekommen.
Diese wurden von den Schülern gekennzeichnet ( Junge / Mädchen, Alter)
um eine richtige Zuordnung treffen zu können.

.       
Andere Schulen werden noch folgen.
Unseren herzlichen Dank an die Kinder und Ihre Eltern, die es ermöglichen einigen rumänischen Kindern eine unvergessliche Überraschung zu ermöglichen.


M.U.T. bewirtet bei der Adventsausstellung der BAG in Schwäbisch Hall

Am 19./20.11.09 bewirteten wir auf Einladung der BAG Hohenlohe bei deren Adventsausstellung.
Besten Dank dafür an die BAG.
In unserer neuen Bildergalerie sind Fotos  veröffentlicht.
Direkt am Vortag wurden 1000 Orginal Thüringer Bratwürste eingefahren. Matthias Hoppe hat wieder seine Beziehungen nach Thüringen für uns genutzt. 

MUT bewirtet bei der BAG Hohenlohe in Schwäbisch Hall

Wie von vielen Freunden und Besuchern freudig erwartet, gab es wieder Langosch, die mit Puderzucker oder Knoblauchsosse immer wieder köstlich schmecken. 
Die Durstigen konnten sich mit Punsch und Glühwein stärken.

Vielen Dank an alle Besucher, die mit Ihrem Kauf uns bei unserer Arbeit unterstützt haben.


Mitgliederversammlung 15.11.2009
In der Mitgliederversammlung wurde kurz über die Arbeit von M.U.T im Jahr 2009 berichtet.
Nach der Vorstellung des Kassenberichts erfolgte die Entlastung des Vorstands.

Bei der Wahl des Vorstands gab es einige Veränderungen.
Auf eigenen Wunsch haben Henriette Klötzer, Manfred Kircher und Hans-Ulrich Müller den Vorstand verlassen.
Wir möchten uns ganz herzlich bei Ihnen bedanken. Sie haben uns lange Jahre im Vorstand unterstützt.
Sie werden weiterhin im Verein aktiv sein.

Neu im Vorstand begrüßen wir Robert Hoppe und Lutz Jänisch.
Beide haben schon viele Transporte begleitet, als Beifahrer und auch selbst hinter dem Steuer.
Vielen Dank, dass sie uns bei der Vorstandsarbeit unterstützen werden.

Im zweiten öffentlichen Teil der Veranstaltung  kamen viele Freunde von M.U.T dazu.
Schön zu sehen, dass die Kinder in Rumänien und besonders das Casa di Copii im Herzen vieler Menschen einen festen Hlat gefunden haben. Walter Stutz hat viele Bilder aus Besuchen vor Ort stimmungsvoll zu einer Vorführung zusammengestellt.


Bericht aus dem Haller Tagblatt zur Erntedank Aktion
http://www.hallertagblatt.de

Erntedank-Aktion von MUT bringt große Freude

Rund 20 Kirchengemeinden stellen die Lebensmittel, die am Erntedankfest die Kirchen schmücken, dem Verein MUT zur Verfügung. Über die Gaben konnten sich kürzlich wieder Bedürftige in Rumänien freuen.

Zur Bild-Detailansicht...
Thomas Dieter, Walter Pfau und Dominik Bischoff sammeln die Erntedankgaben in der Bibersfelder Kirche ein. 

Schwäbisch Hall Seit über zehn Jahren spenden Kirchengemeinden Erntedankgaben an den Verein MUT - Mitmachen und Teilen. Kürzlich brachen zwei Kleintransporter samt Anhänger mit vier Tonnen Lebensmitteln nach Rumänien auf. Durch die Aufnahme Rumäniens in die EU ist diese Aktion nicht mehr so nervenaufreibend. Früher musste alles genau gezählt und gewogen werden, Zoll- und andere Genehmigungen wurden benötigt. Heute genügt ein überschaubares Papier. Groß war die Dankbarkeit, mit der die Spenden in Empfang genommen wurden - ob im MUT-Familienhaus in Bulgarus, im Kinderkrankenhaus in Timisoara oder in armen Familien. Viele freuten sich: "Fast wie Weihnachten".
 
Im Jahr 2010 feiert MUT sein 20-jähriges Bestehen. Was mit Hilfsgütertransporten begann, hat sich zur kontinuierlichen Arbeit entwickelt. Am Sonntag, 15. November, ist ab 16 Uhr Mitgliederversammlung im evangelischen Gemeindehaus Bibersfeld. Interessierte sind eingeladen, sich dort über die aktuelle Arbeit zu informieren.


Operation eines herzkranken Kindes

Als wir letztes Jahr vor Weihnachten die Geschenkpakete der Kinder aus Schulen von Schwäbisch Hall nach Rumänien brachten, fiel uns ein Kind in einem Kinderheim auf. Während alle Kinder zu den Geschenkpaketen strömten blieb ein Mädchen im Eck des Raumes sitzen. Auf Nachfrage stellte sich heraus, dass das Kind einen schweren Herzfehler hat und deshalb kraftlos im Raum saß. Eine Operaion auf Kosten des Kinderheimes ist in Rumänien unmöglich. Ohne eine Hilfe von aussen hätte das Kind keine Zukunft.

Wir haben das Mädchen untersuchen lassen und eine Operation vorbereitet. In Kürze wird die Operation sein.
Da eine Herzoperation auch in Rumänien mit hohen Kosten verbunden ist, suchen wir noch nach weiteren Spendern.

Wir sind für jede Unterstützung dankbar, die es dem Mädchen erlaubt ein normales Leben zu führen.


Ostern 2009

Wieder einmal gab es etwas zu tun in Bulgarus.
Auf dem Dach des Stalls galt es eine Solaranlage zu installieren.
Mit vereinten Kräften wurde sie in den Osterferien installiert.
 

 

 

 

Den Kühen war das egal ....

 

 


 


Bericht aus dem Haller Tagblatt vom 30.12.2008
http://www.hallertagblatt.de 
Kleine Päckchen - große Freude

Hilfsverein M.U.T. bringt gespendete Geschenke zu Kindern nach Rumänien

Rund 2500 Kilometer in drei Tagen - das ist die Strecke, die M.U.T.-Vorsitzender Gerhard Stutz aus Bibersfeld kurz vor Weihnachten zurücklegte. Er verteilte in Rumänien Päckchen an bedürftige Kinder.

BETTINA LOBER
 
Schwäbisch Hall Rund 500 Weihnachtspäckchen hatte Gerhard Stutz im Transporter geladen, erzählt er. Grundschulen aus Michelfeld, Bibersfeld, Wolpertshausen, Kindergartenkinder in Hessental sowie Schüler aus Westheim und Kinder aus Untermünkheim hatten die Pakete für den Verein M.U.T. (Mitmachen und Zeilen) zusammengestellt, um so rumänischen Kindern eine kleine Weihnachtsfreude machen zu können. "Ich war ganz überrascht, wie schön und sorgfältig die das alles gemacht haben", berichtet Stutz. Bestückt waren die Weihnachtsüberraschungen meist mit Mal- und Schreibutensilien, Spiel- und Bastelsachen, Handschuhen und einigen Süßigkeiten.
 
In gut 14 Stunden fuhr Stutz kurz vor Weihnachten nach Rumänien - "auf der Hinfahrt war diesmal denkbar schlechtes Wetter, auf dem Heimweg lief es aber gut", erzählt Stutz. Mit dabei war auch Julia Schuh aus Bibersfeld. Vor über einem Jahr war sie einmal "nur als Aushilfe mitgefahren". Das herrschende Elend hatte bei der Pädagogik-Studentin tiefen Eindruck hinterlassen. Beim Verteilen habe auch ein rumänisches Mädchen geholfen, das mittlerweile in Kiel lebt und nun mit der M.U.T.-Aktion einen Besuch in der Heimat verbinden konnte, erzählt Gerhard Stutz.
 
Die Weihnachtspäckchen lieferten Stutz und seine Helfer freilich ins eigene Kinderheim nach Bulgarus, aber auch in andere Kinderheime. "Manchmal haben wir einigen Kindern am Straßenrand etwas geben können", erzählt er. Im Kinderkrankenhaus in Timisoara wurden 150 Päckchen abgeliefert, die später an Weihnachten an die Kinder verteilt wurden. Auf der Krebsstation durfte Stutz selbst einige Pakete verteilen, "die Kinder haben sich riesig gefreut".
 
Auf dem Weg zu weiteren Kinderheimen mussten Stutz und seine Helfer einmal eine Umleitung fahren und kamen durch ein Armenviertel, das den Bibersfeldern die große Not wieder vor Augen führte: "Dort herrscht Wetter wie bei uns, aber die Kinder müssen barfuß rumlaufen und haben kaum ein Hemd an", schildert Stutz. Auch bei diesen Kindern ließ er einige Päckchen und sorgte so mit der Hilfe aus Hohenlohe für ein bisschen Weihnachtsfreude in Rumänien.


Schüler beschenken arme Kinder in Rumänien,
so stand es im Artikel im Haller Tagblatt vom 22.12.2007.
Die rund 400 Pakete von den Grundschulen in Michelfeld, Westheim und Wolpertshausen und dem Kindergarten Westheim haben die M.U.T.-Mitglieder Julia Schuh, Robert Hoppe und Peter Brandt am Mittwoch 20.12.2007 nach Rumänien gebracht.
Die Pakete wurden an Kinder in der Grundschule und im Kindergarten in Bulgarus, im Kinderkarankenhaus in Timisoara und weiteren Hilfseinrichtungen für Kinder ausgeteilt.
Viele leuchtende Kinderaugen waren der Dank für die Aktion von Eltern und Kindern in den Grundschulen und Kindergärten.
Am Samstag waren unsere drei Mitglieder wieder wohlbehalten, erschöpft aber glücklich in Schwäbisch Hall. Viele Eindrücke haben sie wieder mitgebracht die es zu ordnen gilt.
Auch die Zigeunerfamilie, von der wir berichtet hatten, wurde besucht. Leider lassen sich die Verhältnisse nicht mit einer einmaligen Aktion verbessern. Wir werden an dieser Stelle noch über den Besuch und weitere Aktionen berichten.


Bericht aus dem Haller Tagblatt vom 13.12.2007
http://www.hallertagblatt.de 

Basarerlös für gute Sache
UNTERMÜNKHEIM Schon seit über zehn Jahren organisieren die Frauen des ehemaligen Mutter-Kind-Kreises aus Untermünkheim zweimal im Jahr einen Basar. Der Erlös wird für Krisengebiete und ortsnah für die Kinder- und Jugendarbeit gespendet. Im Laufe der Jahre sind bereits über 12000 Euro weitergegeben worden. So nun 1500 Euro für den Verein Mitmachen und Teilen (MUT), der in Bulgarus ein Kinderheim unterhält und arme Familien mit dem Nötigsten versorgt. Außerdem wurden Hilfsmittel für die neue Kleinkindgruppe im Untermünkheimer Kindergarten bezahlt. Weitere 500 Euro erhält die Radsportgruppe Free-Riders Kochertal.


Bericht aus dem Haller Tagblatt vom 27.11.2007
http://www.hallertagblatt.de 

SCHWÄBISCH HALL In einem halb zusammengefallenen Haus, vegetiert eine Familie, beide Eltern arbeitslos, ein Sozialsystem wie in Deutschland gibt es nicht, Vater und Mutter lethargisch, die Kinder nackt. Sie verkrümeln sich auf Gestellen unter Säcken, die als Bettdecken dienen, der Boden in der Hütte besteht aus festgetrampeltem Lehm, weil der Bretterboden längst verheizt ist, im Dach ein Loch, das den Lehm bei Regen in Matsch verwandelt. Keines der Kinder hat je eine Schule oder einen Kindergarten von innen gesehen und alle hatten sie seit Tagen nichts gegessen, als Julia Schuh im rumänischen Bulgarus ankam. "Bei uns würden in solch einer Hütte nicht mal Schweine hausen", ist sich Julia sicher. 


Bericht aus dem Haller Tagblatt vom 27.11.2007
http://www.hallertagblatt.de 

SCHWÄBISCH HALL In einem halb zusammengefallenen Haus, vegetiert eine Familie, beide Eltern arbeitslos, ein Sozialsystem wie in Deutschland gibt es nicht, Vater und Mutter lethargisch, die Kinder nackt. Sie verkrümeln sich auf Gestellen unter Säcken, die als Bettdecken dienen, der Boden in der Hütte besteht aus festgetrampeltem Lehm, weil der Bretterboden längst verheizt ist, im Dach ein Loch, das den Lehm bei Regen in Matsch verwandelt. Keines der Kinder hat je eine Schule oder einen Kindergarten von innen gesehen und alle hatten sie seit Tagen nichts gegessen, als Julia Schuh im rumänischen Bulgarus ankam. "Bei uns würden in solch einer Hütte nicht mal Schweine hausen", ist sich Julia sicher.

 

... Kind lebt im Karton ...

... so fanden wir die Kinder vor ...

... das Essen der Familie ...

Der Verein "Mitmachen und Teilen M.U.T." betreibt im rumänischen 1000-Häuser-Dorf Bulgarus ein Heim, drei Häuser, die Casa de Copii, in denen derzeit 24 Kinder in familienähnlichen Strukturen untergebracht sind. "Mit einem Verein alles Elend - selbst in einem solch kleinen Ort wie Bulgarus - beheben zu können, muss man sich abschminken. Doch jede einzelne Gabe hilft", sagt Stutz.
 
Natürlich leistete MUT mit seiner rumänischen Verwaltung Soforthilfe, natürlich versucht MUT, der Familie jetzt für die kalte Jahreszeit ein paar Kubikmeter Holz zum Heizen zukommen zu lassen. Und Gerhard Stutz ist mit Julia Schuh knapp vier Wochen später nochmals nach Bulgarus gefahren.

Hausputz


 Die Pädagogik-Studentin setzte in diesen vier Wochen alle ihr bekannten Hebel in Bewegung, um für die Kinder etwas Kleidung zu organisieren, sprach jeden um eine Spende an, den sie kannte. So gabs Ende Oktober für die Kinder ein Badefest. "Dazu mussten wir 100 Liter heißes Wasser aus den Casa de Copii herbeischaffen, eine blaue Plastikbabybadewanne und Seife und Shampoo hatten die Kinder in der Form noch nie gesehen", berichtet Julia. Julia musste die Mutter der Kinder regelrecht motivieren, beim Säubern der Kinder mitzumachen, was schließlich gelang.

... Kinder waschen ...

 

... die Eltern in Körperpflege einweisen ...

... Kleider für die Kinder ...


 Andere rüttelten den Vater aus seiner Lethargie, wenigstens das Loch im Dach zu flicken, die alten Bettgestelle flogen raus, neue Betten kamen rein, der Boden vor den Betten bekam einen strapazierfähigen Teppich, die Kinder nach dem Baden neue Kleidung und etwas Spielzeug: alles Dinge, die Julia Schuh innerhalb von vier Wochen organisiert hatte. Dabei soll es nicht bleiben. Im Dezember will sie wieder nach Bulgarus fahren und beim Bürgermeister des Ortes für die Familie eine andere Bleibe organisieren, denn wenn sie im Winter in ihrer baufälligen Hütte bleiben müssen, könnte es durchaus sein, dass ein Teil der Kinder nicht überlebt.

Julia Schuh mit einem Teil der Kinder

Kindern eine Zukunft geben


 Julia Schuh mit einem Teil der KinderUnd für das kommende Jahr hat sich Julia vorgenommen, ihre selbstübernommene Patenschaft auszubauen und Kindergarten und Schulbesuch für die Kinder zu organisieren. Das wird schwierig. Keiner in der - übrigens deutschstämmigen - Familie hat irgendwelche Papiere. Und ohne Papiere gibts in Rumänien weder Schulbesuch noch Arbeit noch irgendwelche öffentliche Unterstützung.

 

Dank 2006 (03.01.2007)
Wir danken allen Freunden und Mitgliedern für die tolle Unterstützung im vergangenen Jahr. Sie ermöglichte uns wieder umfangreiche Hilfsmaßnahmen durchzuführen und Menschen an verschiedenen Orten und in schwierigen Situationen zu helfen. 

 

Konfirmanden helfen vor Ort      (23.12.2006)

Mal etwas ganz anderes sehen und erleben, und anderen gemeinsam helfen.

 

 


 Das hatten sich die Bibersfelder Konfirmanden mit ihrem Pfarrer Ulrich Enders
und einigen Eltern für die Herbstferien vorgenommen.
Der Haller Hilfsverein MUT machte es möglich und lud unter der Leitung des
Vorsitzenden Gerhard Stutz die 24 Jugendlichen und 10 Erwachsenen zu einer
Exkursion nach Rumänien ein.
Nach vierzehn-stündiger Fahrt durch Österreich und Ungarn war das Ziel erreicht:
Im Familienhaus, das MUT im Banatsdorf Bulgarus vor über 10 Jahren gegründet hat,
gab es einen herzlichen Empfang für die jungen Leute. Zur Zeit wachsen dort 25
Waisenkinder auf. Einige von ihnen hatten schon ihre Zimmer für die Gäste aus
Deutschland geräumt und ihre Kopfkissen mit Teddybären und Bonbons für die Gäste
geschmückt.

 

 



Nach herzhaftem Frühstück und einer ersten Erkundungstour auf dem Pferdefuhrwerk wurden die Arbeitsgruppen eingeteilt. Fünf Projekte waren für die jungen Leute schon im Voraus vorbereitet worden. So war in Bulgarus schon seit vielen Jahren die Zeit stehen  geblieben - auf der Kirchturmuhr. Das sollte sich nun ändern: Ein kleiner Trupp reinigte und schmierte das ganze alte Uhrwerk gründlich durch. Nun laufen die Zeiger wieder. Eine Hilfe für manchen Dorfbewohner, denn nicht jeder ist glücklicher Besitzer einer eigenen Uhr.
Zwei weitere Trupps verlegten Holzfußböden in privaten Häusern von Dorfbewohnern, die bisher mit ihren Kindern auf dem blanken Erdboden gehaust haben. Im Pfarrhaus, in dem die Lehrerfamilie des Dorfes lebt, zieht inzwischen kein kalter Zug mehr durch die Räume.
Eine Abordnung baute die Fenster aus und erneuerte die Dichtungen und den Anstrich. Bianca, ein körperbehindertes Mädchen im Nachbardorf Biled freut sich besonders. Schon vor zwei Jahren hatten Bibersfelder Konfirmanden das Dach ihres Hauses neu gedeckt und eine Wasserleitung in ihr Haus verlegt. Diesmal bekam sie noch einen Boden ins Bad und eine Duschwanne installiert.

 

 

Die Jugendlichen aus Bibersfeld sahen echte Armut in den Häusern und auf den Straßen des Dorfes. Gleichzeitig staunten sie über die große Gastfreundschaft, die ihnen überall entgegengebracht wurde. Und sie teilten während ihrer Herbstferien ein einfaches Leben mit den Menschen in Bulgarus und den Kindern des dortigen Familienhauses. Das obligatorische Freundschaftsspiel gegen die rumänische Dorfjugend auf der Schafswiese vor dem Ort endete mit einer 0:6 Schlappe für die deutsche Auswahl, was aber schnell verschmerzt war. Alle erlebten diesen Aufenthalt als eine einmalige Horizonterweiterung und mancher will, wenn sich die Gelegenheit bietet, wieder einmal dort Besuch machen.

Am Tag ihrer Konfirmation, im kommenden Frühjahr, werden die Bibersfelder Konfirmanden einen Teil ihrer Geldgeschenke für die Kinder in Bulgarus zusammenlegen.
Sie haben nun mit eigenen Augen gesehen und es selbst erlebt, wo ihre Hilfe ankommt.
 

 

 

 

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